Rückblicke 2003

2003 - Weinliebe und Spurensuche haben manches gemeinsam

2003-02-14: “Die neuen Winzer aus dem Vulkanland“

Der Duft der Rose“ wäre – passend zum Valentinstag – ein treffender Titel für jenes Seminar gewesen, zu dem der Tiroler Sommelierverein am 14. 2. 2003 in die gepflegten Räumlichkeiten des Hilton Innsbruck lud.

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„Vulkanland“ Spricht man vom Vulkanland, so führt uns dieser Begriff in das Weinbaugebiet S-O-Steiermark, genauer gesagt in den südöstlichen Bereich um Klöch, Straden, Bad Gleichenberg... Hier finden sich Böden vulkanischen Ursprungs. Diese Basaltverwitterungsböden ergeben zusammen mit sandigen Lehmen und Tonerden meist mittelgründige, nährstoffreiche Unterlagen für den Rebbau. Der pannonische Klimaeinlfuss – heiße, relativ niederschlagsarme Sommer – trägt ebenfalls dazu bei, optimale Bedingungen für den Weinbau zu schaffen.
„Die jungen Wilden“ Kombiniert man o.g. Voraussetzungen mit dem Engagement ambitionierter Winzer, so sind das Ergebnis – wie könnte es anders sein – Topweine, die weder nationale noch internationale Vergleiche scheuen müssen. Dies stellten die drei Winzer – Frühwirth, Domittner und Klimbacher – mit der Präsentation einer Palette ihrer besten Weine eindrucksvoll unter Beweis. Durch hervorragende Arbeit in Richtung Qualität, beginnend bei starker Ertragsbeschränkung im Weingarten bis hin zur ausgefeilten Vinifizierung, hatten die Teilnehmer das Vergnügen, ausgezeichnete Weine aus den Sorten Welschriesling, Gelber Muskateller, aber auch Scheurebe und Weine der Burgunderfamilie zu verkosten.
„Der Duft der Rose“ Besonderes Augenmerk schenken diese Winzer aus Klöch jedoch einer Rebsorte, aus der nach einhelligem Expertenurteil, Weine entstehen, die zu den schönsten und ausdrucksvollsten Europas zählen – dem Traminer.
Um das Image dieser Weine zu pflegen und entsprechend zu vermarkten, entstand die Klöcher Traminerschutzgemeinschaft. Von der Gestaltung eines gemeinsamen Logos – „Der Wein mit dem Duft der Rose“ – über die Festlegung strenger Qualitätsrichtlinien, bis hin zur Teilnahme an Wettbewerben, Messen.... wird erfolgreich an der Positionierung dieser Weine am Weinmarkt gearbeitet.

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Neben Spitzenerzeugnissen im Qualitätsweinbereich von trocken bis lieblich versucht man, bei soviel Einsatzbereitschaft ebenfalls von Erfolg gekrönt, das Marktsegment der Prädikatsweine zu erschließen. Der erste Strohwein wurde von Leopold Winkler 1999 produziert. Im Jahr 2000 folgte die erste Trockenbeerenauslese von Gießauf-Nell und der Klöcher Paradewinzer G. Domittner erntete in der Nacht vom 8. auf den 9. Dezember 2001 den ersten Eiswein in der Geschichte des Klöcher Weinbaues.
Für die Seminarteilnehmer des Tiroler Sommeliervereines vermittelte diese Veranstaltung neben interessanten fachlichen Aspekten auch entsprechende Gaumenfreuden. Das „Startseminar“ des TVS für das Jahr 2003 war somit ein voller Erfolg!
Auf weitere spannende Veranstaltungen und zahlreiche Teilnehmer freuen sich für den Tiroler Sommelierverein für die Mitglieder

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