Rückblicke 2002

2002 - 15 Jahre Tiroler Sommelierverein und noch einiges mehr

2002: Wifi Tirol geht neue Wege in der Diplom Sommelierausbildung

Ein zukünftiger Sommelier muss zumindestens einmal im Weingarten mitgeholfen haben

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WIFI-Diplom Sommelier Power Training in Illmitz 35 hochmotivierte zukünftige Sommeliers scheuten nicht den langen Weg ins Burgenland um ihr Wissen zu erweitern und praktisch anzuwenden. Morgens um 6:00 Uhr starteten sie los. Kaum in Illmitz beim Insiderwinzer Willi Opitz angelangt, gab es zuerst eine ungarische Krautsuppe bevor es hinaus in den Weingarten zur Lese ging. Schwer bewaffnet mit Gartenschere und Schubkarren ernteten die fleißigen Tiroler mehr als 600 Liter allerfeinste TBA der Sorte Sämling. Steif gefroren von der eisigen Kälte rettete Frau Maria Opitz die zukünftigen Sommeliers mit einer wärmenden Weinsuppe. Genau das was die Erntehelfer immer schon in Illmitz bei der Ernte bekamen. Nach einer kleinen Rundfahrt zu den verschiedenen Lacken und zum Neusiedlersee ging es zurück zum Weingut, aber nicht bevor sich die Teilnehmer die Schilfweinproduktion genauer unter die Lupe genommen hatten. Nach dem Abpressen der geernteten Trauben ging es weiter zum nächsten Highlight: Verkostung von 18 Weinen mit den passenden Speisen und viele Geschichten rund um die Erfolgsstory des Weinguts. Sensationell der Power, Elan und vor allem die Liebe zum Wein, welches Familie Opitz lebt. Lange werden die Opitzringe, oder was eine wahre Partnerschaft ist, im Gedächtnis bleiben.

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Am nächsten Tag voll von tief emotionalen Erlebnissen ging es weiter ins Carnuntum zum Weingut Markowitsch. Hatten wir noch am Tag zuvor Weinbau in seiner ursprünglichen Form entdeckt, so überraschte uns jetzt der Winzer des Jahres 1999 mit seinem erst kürzlich fertig gestellten Hightech – Innovationsbetrieb. Nichts wird mehr dem Zufall überlassen. Kontrolle bis ins feinste Detail. Nach ausgiebigen Verkosten ging es weiter ins Neusiedlersee-Hügelland zu dem Traditionsbetrieb der Fam. Kollwentz, von welchen wir herzlich empfangen wurden. Vater Anton und Junior Andy zeigten uns die Geheimnisse und erklärten uns die Philosophie des Hauses. Aufgrund extremen Zeitmangels mussten wir uns in Richtung Heimat verabschieden. Spontan entstand die Idee doch noch einen Abstecher in die Wachau zu machen. Aber dann müssten alle Teilnehmer auf die mittlerweile schon heißhungrig erwartete Mittagspause (es war bereits 15:00 Uhr) verzichten. Kurzerhand organisierte Schulungsleiter Norbert Waldnig ein Treffen mit dem Schwiegersohn des Altmeisters Jamek in der Ried Klaus auf ein Glas Riesling Federspiel, natürlich von der gleichnamigen Riede und dazu unglaublich gut passend „Wachauer Wurstweckerln“. Herz was willst du mehr. Ein Wahnsinn! Während die Sonne Blutrot hinter Spitz versank; stießen die Teilnehmer noch einmal auf eine eindrucksvolle und vor allem lehrreiche Reise mit Herrn Altmann an der sogar seinen Zahnarzttermin für uns verschoben hat und jeder einzelne der Teilnehmer wird noch lange von diesen Erfahrungen und Eindrücken schwärmen. Wissend das genau dies der richtige Weg ist um mit Herz und Liebe im Service für die Gäste da zu sein… Ganz besonders herzlich bedanken wir uns bei unserem Fahrer Kurt vom Zillertalbahn-Busunternehmen; denn ohne seine Flexibilität und Einsatz wären einige Highligth`s dieser Reise nicht möglich gewesen. Weiters bedanken wir uns bei Michael Thurner von der Österreichischen Weinmarketing für die Unterstützung und nicht zuletzt bei allen Winzern für Ihren sehr gelungenen Einsatz. Norbert Waldnig Schulungsleiter

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